Im Mund des Menschen sind die Zähne vielen verschiedenen Gefahren ausgesetzt.
Wie zum Beispiel:
- Karies
- Parodontitis
- Überbelastung (z. Bsp. durch Sport, Zähneknirschen, Sturz)
- Kieferorthopädische Behandlungen

Sind die Reizfaktoren zu stark, kann sich das Innere des Zahns entzünden. Die Wurzelkanalbehandlung (endodontische Behandlung) ist oft die einzige Alternative, wenn ein erkrankter Zahn nicht entfernt werden soll.
Wir bieten Ihnen in unserer Praxis die neusten Technologien für eine erfolgreiche Wurzelkanalbehandlung. Damit haben Sie die Möglichkeit, die Überlebenswahrscheinlichkeit Ihres Zahnes sehr stark zu erhöhen.
Für eine strahlenreduzierte und schnelle Diagnostik verwenden wir digitale Röntgentechnik. Um möglichst viele Keime abzutöten und die Entzündung Ihres Zahns zum Abheilen zu bringen, können wir Ihren Zahn mit einem Laser behandeln.
Wurzelbehandlungen sind notwendig, wenn das Innere des Zahns erkrankt ist. In jedem Zahn befindet sich ein Hohlraum, die sogenannte Pulpahöhle. In ihr befindet sich ein Gewebe aus feinsten Arterien, Venen, Bindegewebszellen und Nervengewebe.
Wird dieses Gewebe gereizt (durch Überbelastung Karies- oder auch andere Bakterien) kann es absterben.
Es enstehen Entzündungszeichen wie z.B. die vermehrte Durchblutung des Pulpagewebes. Da der Zahn nicht anschwellen kann ensteht ein starker Druck an der Wurzelspitze des Zahns.
Es kann zur Entzündung oder sogar Vereiterung des Kieferknochens kommen. Dadurch entsteht häufig ein klopfender, starker Schmerz. Der Zahn fühlt sich verlängert an. Wenn im akuten Fall nicht rechtzeitig eingegriffen wird, sucht sich die Entzündung Ihren Weg in das Weichgewebe. Eine „dicke Backe“ entsteht. Bleibt die Entzündung weiterhin unbehandelt, so können die Bakterien zum Herzen oder ins Gehirn wandern und zu schweren Komplikationen führen. Manchmal sterben Zähne auch unbemerkt ab ohne zu schmerzen, dann stellen sie als Entzündungsherd eine große Belastung für den Körper dar.

Die Behandlung eines erkrankten Zahns erfolgt in mehreren Therapieschritten:
- Nach Entfernung des erkrankten Nervengewebes erfolgt die maschinelle, systemgesteuerte Aufbereitung mit hochflexiblen Spezialfeilen, um auch anatomisch schwer zu erreichende Stellen des Wurzelkanals exakt zu behandeln. Danach wird der Wurzelkanal mechanisch und chemisch und auf Wunsch mit Laser gereinigt.
- Bei stark entzündeten Zähnen erfolgt eine medikamentöse Einlage, um die Entzündung des Zahns und des umgebenden Knochengewebes zu bekämpfen.
- Sind die Entzündungszeichen durch sorgfältige Aufbereitung, Spülungen, Medikamenteneinlage und Laserbehandlungen verschwunden, kann der Wurzelkanal des Zahns mit speziellen Füllmethoden, die auch dass Abdichten von Seitenkanälen in der Wurzelspitze ermöglichen, bakteriendicht gefüllt werden.
- Um die richtige Länge der Wurzelkanäle zu ermitteln, erfolgt in unserer Praxis eine elektrometrische Längenbestimmung der Wurzelkanäle. Dies führt zur Reduzierung von Röntgenaufnahmen und ermöglicht eine präzisere Längenmessung, als durch Röntgenbilder.


Meistens werden Wurzelkanäle nur mit verschiedenen chemisch-physikalisch wirksamen Lösungen gereingt. Selbst bei korrekter Anwendung können auf diese Weise nur 60-80% der Bakterien entfernt werden.
Wir können Ihre Wurzelkanäle mit einem Laser nahezu keimfrei machen (mindestens 99,8 %). So erhöhen wir die Heilungchancen Ihres Zahns.
Der dreidimensionale, dichte Verschluss der Wurzelkanäle wird durch spezielle, thermoplastische Materialien sichergestellt, die in kleinste Verästelungen und Seitenkanäle vordringen können.
Das Ziel:
Das Ziel jeder Wurzelbehandlung ist ein sauberes bakteriendichtes Kanalsystem und eine restlose Abheilung der Entzündungen.
Die Nachbehandlung:
Nach erfolgreicher Wurzelkanalbehandlung ist eine Überkronung des betroffenen Zahns empfohlen, um ein Auseinanderbrechen zu verhindern.

Der Sinn einer Wurzelkanalbehandlung liegt in einem bakteriendichten Verschluss des Zahns nach „oben und unten“, also an der Wurzelspitze und zur Mundhöhle hin. Bei starker Keimbesiedlung in den Wurzelkanälen von nervtoten Zähnen lassen sich mit dem Laser häufig auch sonst schwer behandelbare Zähne therapieren.
Das Wurzelkanalsystem ist im unter Drittel einer Zahnwurzel sehr verzweigt. Dabei sind die Verästelungen so fein, dass chemisch physikalische Lösungen nicht alle bakterienbesiedelten und entzündeten Bereiche erreichen können.
Das Licht des Lasers dringt viel weiter ins Kanalsystem vor und kann deshalb nahezu alle Bakterien abtöten.



