
Das digitale Röntgen (=Radiovisiografie) ermöglicht es, mit Hilfe eines Computers Röntgenbilder zu erstellen. Ein Sensor ersetzt den Röntgenfilm. In vielen Fällen reichen 10% der Röntgenstrahlen, die zum Belichten eines herkömmlichen Röntgenfilmes benötigt werden, aus, um sofort ein hochauflösendes Röntgenbild auf den Monitor des Computers zu projizieren. Durch den Einsatz des Sensors wird ein großer Beitrag zum Umweltschutz geleistet, denn bei der alten Technologie notwendige chemische Entwickler- und Fixierbäder, die beim Entwickeln von herkömmlichen Röntgenbildern benötigt werden und die als Sondermüll entsorgt werden müssten, sind nicht mehr nötig. Die Bilder können im Computer gespeichert, elektronisch archiviert und bei Bedarf ausgedruckt werden. Man kann sie zur exakten Diagnosefindung aufhellen oder abdunkeln, den Kontrast verändern, das Bild als Negativ darstellen und einzelne Bereiche, z. B. die Wurzelspitze, vergrößern.


