Parodontologie

Parodontologie2026-03-24T23:17:32+01:00
Parodontitis2026-03-29T04:16:57+02:00

Obwohl bei Erwachsenen in Deutschland deutlich mehr Zähne durch Parodontitis verloren gehen, als durch Karies, ist das Wissen der Bevölkerung über diese Erkrankung gering.
Jeder Zweite leidet unter den Folgen einer Parodontitis ohne zu wissen, dass er zu den Erkrankten gehört.

Parodontitis ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten

Die Parodontitis kann in aggressiven Fällen ansteckend sein und sich auf Partner und Kinder übertragen. Die Parodontitis ist besonders gefährlich, da die Symptome häufig nicht frühzeitig erkannt und die Erkrankung so bis ins Spätstadium hinein unbemerkt verlaufen kann.

Was versteht man unter Parodontitis?

Die Parodontitis ist eine entzündliche, durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit des Zahnhalteapparates. Häufig beginnt eine Parodontitis mit einer Zahnfleischentzündung. Greift diese auf den Kieferknochen, das Bindegewebe und den Zahnhalteapparat über, baut sich Knochen ab und es kommt zu Zahnlockerungen und schließlich zum Zahnverlust.

Wird die Zahnfleischentzündung nicht behandelt, kann sich daraus eine sogenannte Parodontitis entwickeln. Der Zahnhalteapparat entzündet sich. Von dieser Erkrankung können sämtliche Teile des Zahnhalteapparates betroffen sein: Das Zahnfleisch, der Kieferknochen und auch die Haltefasern, mit denen der Zahn im Kiefer befestigt ist.

Da mit diesem Prozess wertvolle Anteile des Kieferknochens und auch der Haltefasern verloren gehen, beginnen die Zähne locker zu werden.

Parodontitis erkennen2026-03-29T04:16:48+02:00
Wie erkennt man eine Parodontitis?

Weil die Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis) häufig schmerzlos verläuft, wird sie oft vom Patienten selbst nicht bemerkt. Im Gegensatz zu einer Entzündung des Zahnfleischs (Gingivitis) ist der entzündliche Abbau des Zahnhalteapparates (Parodontitis) nur vom Zahnarzt mit Hilfe spezieller Testverfahren sicher zu diagnostizieren. Nehmen Sie erste Anzeichen, zum Beispiel Zahnfleischbluten, sehr ernst. Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Körper und Ihr Immunsystem.

Symptome und Warnsignale einer parodontalen Erkrankung

Zahnfleischbluten
Zahnfleischbluten wird oft durch eine Entzündung des Zahnfleisches hervorgerufen und sollte nicht vernachlässigt werden. Verursacher der Entzündung sind Bakterien, die sich in Zahnnischen einnisten und ins Zahnfleisch übergehen. In dieser Phase beginnt das Zahnfleisch auf Druck schmerzhaft zu reagieren und zu bluten. Bei fortschreiten der parodontalen Entzündung bilden sich Zahnfleischtaschen, die Zahnwurzel, Zahnhaltegewebe und sogar den Kieferknochen den Bakterien ausliefern. Durch die Zahntaschen löst sich das Zahnfleisch – der Zahn verliert seinen Halt und kann ausfallen.

Zurückgehendes, geschwollenes oder gerötetes Zahnfleisch
Grund für ein zurückweichendes Zahnfleisch sind meistens sich einnistende Bakterien. Diese verursachen eine Entzündung des Zahnfleisches (Parodontitis), die bei ausbleibender Behandlung auf das Zahnbett übergreift. In der Folge löst sich das Zahnfleisch vom Zahn oder weicht zurück. Die Zahnhälse liegen frei und werden sichtbar. Durch das zurückweichende Zahnfleisch bilden sich Zahnfleischtaschen, in denen die Bakterien geschützt sind vor der Reinigung durch die Zahnbürste. Sind Bakterien in solche Zahnfleischtaschen eingedrungen, schaden sie Zahnwurzeln, Zahnhaltegewebe und sogar den Kieferknochen. Der Rückgang des Zahnfleisches sollte nicht unterschätzt werden. Er nimmt dem Zahn den Halt und führt im schlimmsten Fall zu Zahnverlust.

Mundgeruch, schlechter Geschmack
Auch wenn es immer noch ein Tabuthema ist: Fast jeder zweite Erwachsene leidet in unterschiedlicher Ausprägung an Mundgeruch, auch bekannt als Halithosis. Häufig wird die Entstehung im Magen-Darm-Bereich vermutet, dabei liegt die Ursache in 85 Prozent der Fälle im Rachen- und Mundraum. Der schlechte Atem zählt zu den Warnsignalen, die auf eine Parodontitis hinweisen. Bei der Entzündung des Zahnfleisches haben sich Bakterien in Zahnfleischtaschen, auf der Zunge und besonders im Rachenraum eingenistet und verursachen so den unangenehmen Geruch. In den Zahnfleischtaschen sind die Bakterien gut geschützt gegen die täglichen Hygienemaßnahmen, sodass Mundgeruch trotz regelmäßiger Pflege auftritt. Durch eine Reinigung durch den Zahnarzt kann der Mundgeruch behoben werden. Faktoren, die das Problem fördern sind bakterielle Besiedlungen, Abwehrschwächen, Stoffwechselstörungen, Rauchen, Stress, Alkohol, ernährungsbedingte Störungen und Schnarchen.

Empfindliche Zähne
Das Zahnfleisch löst sich vom Zahn und legt diesen frei. Dieser ist nun nicht mehr geschützt und reagiert empfindlich auf Wärme und Kälte. Weicht das Zahnfleisch immer weiter zurück, verliert der Zahn seinen Halt und beginnt zu wackeln. Im schlimmsten Fall kann die Entzündung des Zahnhalteapparates zu Zahnverlust führen.

Lockere Zähne
Lockere Zähne sind oft eine Folge von Entzündungen des Zahnfleisches (Parodontitis) und sollten nicht vernachlässigt werden. Verursacher der Entzündungen sind Bakterien, die sich auf dem Zahnbelag festsetzen und ins Zahnfleisch übergehen. In dieser Phase beginnt das Zahnfleisch auf Druck schmerzhaft zu reagieren und zu bluten. Bei Fortschreiten der parodontalen Entzündung bilden sich Zahnfleischtaschen, die Zahnwurzel, Zahnhaltegewebe und sogar den Kieferknochen den Bakterien ausliefern. Durch die Zahntaschen löst sich das Zahnfleisch – der Zahn verliert seinen Halt und beginnt zu wackeln. Im schlimmsten Fall kann die Entzündung des Zahnhalteapparates zu Zahnverlust führen.

Lückenbildung, Zahnwanderungen
Lückenbildung zwischen den Zähnen (hervorgerufen, durch beginnende Zahnwanderungen. Der Körper beginnt den entzündeten Zahn abzustoßen.)

Länger aussehende Zähne

Ursachen einer Parodontitis2026-03-29T04:16:39+02:00

Parodontitis ist eine durch Bakterien hervorgerufene entzündliche Veränderung des Zahnfleisches und des Kieferknochens. Sie zählt zu den häufigsten Infektionskrankheiten der Mundhöhle. Für den Ausbruch der Erkrankung können jedoch nicht die Bakterien allein verantwortlich gemacht werden.

Faktoren die das Entstehen einer Parodontitis begünstigen
  • Falsch durchgeführte Mundhygiene
    Bei jeder Mahlzeit entstehen Zahnbeläge, sogenante Plaques, die sich vor allem am Zahnfleischrand und in den Nischen zwischen den Zähnen festsetzen. Werden die Beläge an diesen Stellen nicht durch besondere Putztechniken regelmäßig entfernt, kann eine Parodontitis entstehen.
  • Schlechter Zahnersatz: Nicht paßgenaue Füllungsränder, schlecht passende Zahnkronen, schlecht sitzende Prothesen und ungünstige Zahnbelastungen können das Zahnbett zusätzlich reizen und Entzündungen hervorrufen.
  • Materialunverträglichkeiten, wie allergische Reaktionen auf Prothesenkunststoffe oder durch Amalgamunverträglichkeiten, gereiztes Zahnfleisch.
  • Falsche Ernährung: Eine bedeutende Ursache für die Entstehung einer Parodontitis ist eine falsche Ernährung. Überwiegen bei den täglichen Mahlzeiten minderwertige Kohlenhydrate wie z. B. Nudeln, Kuchen und andere Weißmehlprodukte, Süßigkeiten, Marmelade, oder auch Fertiggerichte und Konservennahrung usw., werden dem Organismus nicht genügend lebenswichtige Stoffe zugeführt. Regelmäßiger Konsum von Nikotin, Kaffee und schwarzem Tee behindern wichtige Stoffwechselvorgänge. Diese Genussmittel enthalten viele Nervengifte und auch andere durch den Anbau bedingte Schadstoffe, die bei täglichem Verzehr die verschiedensten Erkrankungen verursachen können.
  • Rauchen: Vor allem starkes Rauchen kann die Entstehung der Parodontitis fördern. Problematisch ist auch, dass die Zahnfleischentzündung lange ohne das charakteristische Bluten verläuft und so vom Patienten erst spät bemerkt wird.
  • Erbliche Faktoren: Die DNA weist Gene auf, die für die Steuerung des Abwehrsystems zuständig sind. Ist eines verändert, besteht ein erhötes Risiko an Parodontitis zu erkranken.
  • Stress: Berufliche oder private Überbelastung kann denVerlauf einer Parodontitis negativ beeinflussen, da das Immunsystem geschwächt ist (Psycho-neuro-Immunität).
  • pH-Wert des Speichels: Normalerweise ist der Speichel neutral bzw. leicht basisch. Nur so kann er den Schmelz nach ernährungsbedingten Säureattacken remineralisieren. Ist er jedoch zu sauer, droht eine Übersäuerung und dadurch die Entstehung der Parodontitis.
  • Übergewicht: Fettzellen produzieren Entzündungsstoffe, die zur Parodontitis führen können.
  • Hormonelle Störungen: Veränderungen des Hormonstatus zum Beispiel in der Pubertät, in der Schwangerschaft und im Klimakterium erleichtern die Entstehung einer Parodontitis.
  • Allgemeinerkrankung: Diabetes mellitus verursacht und beschleunigt eine Parodontitis.
  • Alter: Im Alter vermindern sich die Abwehrkräfte und die Parodontitisbakterien können sich ausbreiten.
Warnsignale2026-03-29T04:16:30+02:00
Zahnfleischbluten

Zahnfleischbluten wird oft durch eine Entzündung des Zahnfleisches hervorgerufen und sollte nicht vernachlässigt werden. Verursacher der Entzündung sind Bakterien, die sich in Zahnnischen einnisten und ins Zahnfleisch übergehen. In dieser Phase beginnt das Zahnfleisch auf Druck schmerzhaft zu reagieren und zu bluten. Bei fortschreiten der parodontalen Entzündung bilden sich Zahnfleischtaschen, die Zahnwurzel, Zahnhaltegewebe und sogar den Kieferknochen den Bakterien ausliefern. Durch die Zahntaschen löst sich das Zahnfleisch – der Zahn verliert seinen Halt und kann ausfallen.

Zurückgehendes Zahnfleisch

Grund für ein zurückweichendes Zahnfleisch sind meistens sich einnistende Bakterien. Diese verursachen eine Entzündung des Zahnfleisches (Parodontitis), die bei ausbleibender Behandlung auf das Zahnbett übergreift. In der Folge löst sich das Zahnfleisch vom Zahn oder weicht zurück. Die Zahnhälse liegen frei und werden sichtbar. Durch das zurückweichende Zahnfleisch bilden sich Zahnfleischtaschen, in denen die Bakterien geschützt sind vor der Reinigung durch die Zahnbürste. Sind Bakterien in solche Zahnfleischtaschen eingedrungen, schaden sie Zahnwurzeln, Zahnhaltegewebe und sogar den Kieferknochen. Der Rückgang des Zahnfleisches sollte nicht unterschätzt werden. Er nimmt dem Zahn den Halt und führt im schlimmsten Fall zu Zahnverlust.

Mundgeruch

Auch wenn es immer noch ein Tabuthema ist: Fast jeder zweite Erwachsene leidet in unterschiedlicher Ausprägung an Mundgeruch, auch bekannt als Halithosis. Häufig wird die Entstehung im Magen-Darm-Bereich vermutet, dabei liegt die Ursache in 85 Prozent der Fälle im Rachen- und Mundraum. Der schlechte Atem zählt zu den Warnsignalen, die auf eine Parodontitis hinweisen. Bei der Entzündung des Zahnfleisches haben sich Bakterien in Zahnfleischtaschen, auf der Zunge und besonders im Rachenraum eingenistet und verursachen so den unangenehmen Geruch. In den Zahnfleischtaschen sind die Bakterien gut geschützt gegen die täglichen Hygienemaßnahmen, sodass Mundgeruch trotz regelmäßiger Pflege auftritt. Durch eine Reinigung durch den Zahnarzt kann der Mundgeruch behoben werden. Faktoren, die das Problem fördern sind bakterielle Besiedlungen, Abwehrschwächen, Stoffwechselstörungen, Rauchen, Stress, Alkohol, ernährungsbedingte Störungen und Schnarchen.

Empfindliche Zähne

Das Zahnfleisch löst sich vom Zahn und legt diesen frei. Dieser ist nun nicht mehr geschützt und reagiert empfindlich auf Wärme und Kälte. Weicht das Zahnfleisch immer weiter zurück, verliert der Zahn seinen Halt und beginnt zu wackeln. Im schlimmsten Fall kann die Entzündung des Zahnhalteapparates zu Zahnverlust führen.

Lockere Zähne

Lockere Zähne sind oft eine Folge von Entzündungen des Zahnfleisches (Parodontitis) und sollten nicht vernachlässigt werden. Verursacher der Entzündungen sind Bakterien, die sich auf dem Zahnbelag festsetzen und ins Zahnfleisch übergehen. In dieser Phase beginnt das Zahnfleisch auf Druck schmerzhaft zu reagieren und zu bluten. Bei Fortschreiten der parodontalen Entzündung bilden sich Zahnfleischtaschen, die Zahnwurzel, Zahnhaltegewebe und sogar den Kieferknochen den Bakterien ausliefern. Durch die Zahntaschen löst sich das Zahnfleisch – der Zahn verliert seinen Halt und beginnt zu wackeln. Im schlimmsten Fall kann die Entzündung des Zahnhalteapparates zu Zahnverlust führen.

Folgen einer Parodontitis2026-03-29T04:16:20+02:00

Durch Entzündungen des Zahnhalteapparats (=Parodontitis) gelangen Bakterien in die Blutbahn. Diese Bakterien beschleunigen dort die gefürchtete Arterienverkalkung. Das kann zu Herzerkrankungen, Schlaganfällen, Diabetes und Frühgeburten führen.

In Zahnmedizinischer Hinsicht können bei einer Parodontalerkrankung Zähne verloren gehen. Die Erkrankung führt außerdem zum Verlust von Kieferknochen, was eine Versorgung mit Zahnersatz jeglicher Art erschwert.

Risikogruppen:

  • Raucher (14 mal höheres Risiko, als bei Nichtrauchern)
  • Patienten mit entsprechender genetischer Veranlagung
  • Frauen in den Wechseljahren
  • Patienten, die Bluthochdruckmittel einnehmen müssen
  • Chronisch kranke Patienten (Diabetiker, Rheumatiker, Allergiker, Herz- und Kreislaufkranke)
  • Patienten mit Abwehrschwächen
  • Patienten, die beruflich oder privat stark belastet sind (Stress)
  • Schwangere
  • übergewichtige Patienten
  • Ältere Patienten
Behandlung der Parodontitis2026-03-29T04:16:10+02:00
Ziel der Parodontaltherapie
  • Sie erhöhen die Lebensdauer Ihrer Zähne, Ihres Zahnersatzes und Ihrer Implantate.
  • Sie schützen sich, Ihre Partner und Ihre Kinder vor Zahnverlust infolge von Parodontitis durch regelmäßige Vorsorge und qualifizierte Parodontaltherapie.
  • Sie vermeiden unangenehmen Mundgeruch und gerötetes, blutendes Zahnfleisch.
  • Sie senken das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Frühgeburten durch die Reduzierung schädlicher Bakterien im Organismus.
  • Sie genießen und erleben Wohlbefinden im Mund und erhalten ein sichtbar strahlendes Lächeln durch saubere Zähne und gesundes Zahnfleisch.
Behandlung der Parodontitis

1. Vorbehandlung:
Die gewissenhafte Behandlung einer Parodontitis lässt sich nicht ohne Vorbehandlung durchführen. Die Vorbehandlung umfasst in der Regel drei Sitzungen im Abstand von je einer Woche.
In diesem Behandlungsabschnitt werden Zahnbeläge und Zahnstein gründlich entfernt. Der Patient erhält eine individuell auf ihn abgestimmte Beratung zur Optimierung seiner Mundhygiene. Die für ihn wichtigen Mundhygienemaßnahmen werden besprochen und geübt. Schlecht passende Füllungen werden ausgetauscht. Zahnersatz muss soweit optimiert werden, dass Zahnfehlbelastungen vermieden werden und eine optimale Mundhygiene wieder durchführbar ist.

2. Behandlung der betroffenen Zahnfleischtaschen:
Dieser Behandlungsabschnitt geschieht unter lokaler Betäubung. Zahnstein, der sich unter das Zahnfleisch geschoben hat (=Konkrement) wird entfernt. Die Wurzeloberfläche des Zahns wird geglättet und entzündlich verändertes Gewebe entfernt. Dieser Behandlungsabschnitt umfasst zwei Sitzungen in denen jeweils eine Kieferhälfte rechts oder links behandelt wird.

Bei aggressiver und schnell verlaufender Parodonitits kann es sinnvoll sein, die Behandlungen durch Zuhilfenahme von Antibiotika zu unterstützen. Es wurden bislang fünf mikrobiologisch verschiedene Bakterientypen festgestellt. Für zwei Typen ist eine Unterstützung der Behandlung durch Antibiotika nötig. Hierzu ist allerdings eine genaue Keimbestimmung notwendig. Eine Therapie, die ausschließlich mit Antibiotika, durchgeführt wird macht allerdings keinen Sinn, denn die Bakterien sind durch einen Biofilm vor dem Medikament geschützt.

Behandlungsmaßnahmen zur Knochenneubildung
Bei schweren Verläufen der Parodontitis ist unter Umständen ein gesteuerter Aufbau des Gewebes (Guided Tissue Regeneration, GTR) und des Knochens (Guided Bone Regeneration, GBR) sinnvoll. Je nach Ausgangssituation kann zwischen verschiedenen Methoden und Ersatzmaterialien ausgewählt werden.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor der Behandlung ist die Nachsorge im Rahmen eines regelmäßigen Mundgesundheitsprogramms. Nur dieses sichert Ihnen den dauerhaften Erfolg und damit den lebenslangen Erhalt Ihrer Zähne.

Sollte eine Neuanfertigung von Zahnersatz notwendig werden, so geschieht dies sinnvollerweise erst nach Abschluss der Parodontalbehandlung, da sich Form und Verlauf des Zahnfleischs verändern können.

Gerne können wir die Behandlung auch durch Lasertherapie unterstützen, um noch mehr Keime zu beseitigen und die Erfolgsaussichten zu verbessern.

3. Nachbehandlung
Ohne die stetige Mitarbeit durch den Patienten und regelmäßige Kontrollen mit professioneller Zahnreinigung circa zwei bis vier mal im Jahr, ist eine dauerhafte Verbesserung der Erkrankung nicht zu erreichen.

Ganzheitliche Behandlung der Parodontitis
Da die Parodontitis eine entzündliche Erkrankung ist, wirkt sie sich auf den ganzen Körper aus. Bestimmte Körperregionen werden geschwächt. Bei uns haben sie die Möglichkeit, durch eine ganzheitliche Behandlung den für Sie optimalen Behandlungserfolg zu erzielen. Auf Wunsch behandeln wir Sie dazu mit Akupunktur, Homöopathie und Bachblüten.

Laser in der Parodontologie2026-03-29T04:15:50+02:00

In der Parodontologie sind die Eingriffe per Laser verglichen mit konventionellen Behandlungen häufig schmerzfreier und blutärmer.

Der Laser ermöglicht die Entfernung des Entzündungsgewebes, sowie eine Verminderung der Erreger im Bereich des Zahnhalteapparats.

Entscheidend für den Erfolg Ihrer Parodontalbehandlung, ist  die konsequente Beachtung und Umsetzung der bewährten Maßnahmen zur Behandlung der Parodontose, wie

  • die Verbesserung der Mundhygiene
  • die Entfernung von Zahnbelägen
  • die richtige Zahnpflege
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