Nur durch die Entfernung Ihrer alten Amalgamfüllungen beseitigen Sie nicht das bereits in Ihrem Körper abgelagerte Quecksilber aus Ihrem Körper. Das bereits abgelagerte Quecksilber kann aber durch schonende Medikamente in Ihrem Körper gebunden und ausgeleitet werden. Fragen Sie uns nach geeigneten Methoden.
Wirkung des Quecksilbers im Organismus
Quecksilber besitzt eine hohe Bindungsaffinität zu Sulfhydrilgruppen. Diese sind Bestandteil vieler Enzyme. Durch Anlagerung von Quecksilber werden diese Gruppen inhibiert (=gehemmt und damit unwirksam). Der Blutfarbstoff Hämoglobin, der für den Sauerstofftransport in unserem Körper zuständig ist, hat z. B. vier Sulfhydrilgruppen. Durch die Anlagerung von Quecksilber wird der Sauerstofftransport im Körper beeinträchtigt. Quecksilber ist also ein Enzymgift.
Durch Quecksilber entstehen aus organischen Verbindungen freie Hydroxylradikale. Das sind sehr reaktionsfreudige Moleküle, die den organischen Verbindungen Wasserstoff entreißen und damit zerstörend auf Zellbestandteile wirken. Außerdem wird durch Quecksilber unser Immunsystem geschwächt, da durch Quecksilber bestimmte Immunabwehrzellen (T-Helferzellen und T-Lymphozyten) reduziert werden.
Seit 1862 wird Amalgam verwendet, um durch Karies entstandene Defekte an den Zähnen wieder aufzufüllen. Unter physikalischen und zahnmedizinischen Gesichtspunkten ist dieses Material für die Anforderungen, denen es in der Mundhöhle gewachsen sein muß, hervorragend geeignet. Amalgam ist ein Gemenge aus den verschiedensten Metallen wie Silber, Kupfer, Zinn und Zink. Diese Metalle bilden über das flüssige Metall Quecksilber ein festes sogenanntes Eutektikum.
Leider besteht Silberalmalgam bis zu 50% aus dem Schwermetall Quecksilber.
Die tägliche Zufuhr von Quecksilber beträgt laut Weltgesundheitsorganiosation WHO:
- durch Fisch und Meerestiere bis zu 2,34 Mikrogramm
- durch sonstige Nahrungsmittel: 0,25 Mikrogramm
- durch Wasser: 0,0035 Mikrogramm
- durch Luft: 0,001 Mikrogramm
- durch Amalgamfüllungen. 3,0 – 17,0 Mikrogramm
Amalgamfüllungen sind die Hauptquecksilberquelle im Menschen.
Auch wenn die neuen Amalgame eine verbesserte chemische Abbindeformel haben, so setzen sie dennoch unter bestimmten Bedingungen ionisiertes Quecksilber frei, das dann über den Verdauungsweg überall in den Körper gelangen kann. Dadurch kann es zu einer Allergisierung kommen, die dann je nach Lokalisation die unterschiedlichsten Krankheiten auslösen oder negativ beeinflussen kann. Quecksilber schlägt sich vor allem in Leber, Milz, Niere und Gehirn nieder, weshalb viele Funktionen durch eine Quecksilberbelastung beeinträchtigt sein können.
Ist Amalgam giftig?
Es gibt viele wiedersprüchliche Studien das Amalgam betreffend. Überlegen Sie selbst, ob Amalgam giftig ist oder nicht. Dazu folgende Informationen:
- Es ist verboten das Material bei Schwangeren einzusetzen.
- Amalgam darf nicht bei Kindern unter 6 Jahren verwendet werden.
- Es darf nicht bei Patienten mit Nierenschädigungen verwendet werden.
Jeder Zahnarzt ist verpflichtet einen sogenannten Amalgamabscheider (=Amalgamfilteranlage) zwischen Absauganlage des Behandlungsstuhls und Abwasser zu schalten, um zu verhindern, daß nicht die geringste Menge Amalgam ins Abwasser gelangen kann. Die Entsorgung des Amalgams geschieht durch spezielle Firmen, die das Amalgam als Sondermüll entsorgen, diese Entsorgung wird streng vom Gesetzgeber kontrolliert.
Nicht jeder, der Amalgamfüllungen im Mund hat, ist durch Quecksilber belastet. Wenn Sie den Verdacht haben, sie könnten betroffen sein, können wir zuverlässig austesten, ob sie eine Belastung haben oder nicht.
Allgemeine Symptome
- Schwindel
- Mattigkeit
- Schlaflosigkeit
Beeinträchtigungen des zentralen Nervensystems
- Nervosität
- Zittern (Tremor mercuralis)
- Migräne
- Antriebs- und Gedächtnisschwäche
- Angstgefühle
- Kopfschmerzen
- depresssive Verstimmungen
- Schwindel
Beeinträchtigung der Schleimhäute und der Haut
- Konjunktivitis
- Chronischer Schnupfen
- Entzündungen der Nasennebenhölenschleimhäute
- Gastritis
- Morbus Crohn
- Collitis Ulzerosa
- Zahnfleischentzündungen (=Gingivitis)
- Entzündungen des Zahnhalteapparates (= Parodontitis)
- Asthmatische Beschwerden
- Nierenentzündungen
- Neurodermitis
- Reizungen der Blase
- Zungenbrennen
Schmerzen, die von Gelenken und Muskeln ausgehen, wie:
- Rheumatische Beschwerden
- Tennisarm
- Schulter-Arm-Syndrom
- Kniebeschwerden
- Ischialgien


