Implantologie und Oralchirurgie

Implantologie und Oralchirurgie2026-03-24T23:44:42+01:00
Implantologie2026-03-29T04:19:35+02:00
Warum Zahnimplantate?

Mit Zahnimplantaten kann man Lebensqualität erhalten oder sogar zurückgewinnen. Zähne sind unsere Visitenkarte und wesentlicher Bestandteil unserer persönlichen Ausstrahlung. Den Verlust erleben wir als drastischen Einschnitt in unserem Leben.
Sich attraktiv fühlen und unbeschwert sprechen, lachen, küssen, singen und essen.

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel. Es wird anstelle der fehlenden natürlichen Zahnwurzel in den Kiefer eingesetzt. Das Implantat kann unter örtlicher Betäubung ambulant implantiert werden. Bei umfangreichen Eingriffen können wir die Behandlung auch in Narkose oder mit Lachgas durchführen.

Was spricht für Zahnimplantate?

Gesunde Nachbarzähne bleiben erhalten und müssen nicht wie bei konventionellen Brückenlösungen abgeschliffen werden.

  • Kein Unbehagen durch schlecht sitzende Prothesen. (mit Implantaten brauchen sie meist keine Prothese).
  • Der Kiefer bleibt in seiner Form erhalten, Mund und Lippen fallen nicht ein, Faltenbildung wird verhindert.
  • Natürliche Ästhetik und Funktion bleiben erhalten
  • Wenn Sie bereits eine Prothese haben, können Zahnimplantate den Prothesenhalt extrem verbessern, so dass der Gaumen wieder frei ist.
    Besserer Prothesenhalt kann häufig schon durch kostengünstige Miniimplantate erreicht werden.
Wie funktioniert das?

Eingehende Untersuchung
Wie vor jeder Operation wird auch bei einer Implantation zuerst eine gründliche Untersuchung gemacht. Die individuelle Beratung und zahnmedizinisch kompetente Behandlung sind wichtige Voraussetzungen für den Erfolg. Der Weg zum neuen Lächeln ist aber meistens weniger kompliziert und weniger aufwändig als viele denken.
Wir beurteilen anhand von Röntgenaufnahmen, welche Behandlung bei Ihnen möglich ist. Wir beraten Sie über die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Zahnersatz-Lösungen und bieten Ihnen immer verschiedene Lösungen an.
Voraussetzung für eine Implantation ist das Vorhandensein von genügend Knochen. Es gibt Patienten, die wegen unzureichender Substanz einen Knochenaufbau benötigen. Ein Grund: bei langer Zahnlosigkeit kann sich der Kiefer langsam zurückbilden, dann muss Knochen aufgebaut werden.

Einsetzen des Implantats
Das Einsetzen einer künstlichen Zahnwurzel wird normalerweise unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Zuerst wird ein passendes «Bett» im Kieferknochen geschaffen, in welches das Implantat eingesetzt wird. Ein Provisorium über dem Implantat ermöglicht, dass Sie auch während der Einheilphase essen, sprechen und lachen können.

Einheilphase
Bis das Implantat mit dem Kieferknochen fest verbunden ist, vergeht eine Einheilzeit zwischen sechs Wochen und einigen Monaten – das hängt von der individuellen Situation ab. (Nach etwa einer Woche werden die Fäden gezogen.)
Das Implantat heilt in dieser Zeit unbemerkt unter der Schleimhaut in den Knochen ein, bis es belastet werden kann. Wichtig: gewissenhafte Mundhygiene ist für die Heilung entscheidend.

Die neuen Zähne
Unser hauseigenes Dentallabor fertigt anhand eines Abdrucks den individuellen Zahnersatz (Krone, Brücke oder Prothese) an, der nach der Einheilung eingesetzt wird.

Oralchirurgie2026-03-24T23:38:47+01:00

In der Zahnmedizin wird in der Regel künstlich erzeugtes Knochenersatzmaterial verwendet. Nur in Ausnahmefällen wird bei extrem großen Substanzdefekten eigener Knochen entnommen und an anderer Stelle aufgefüllt.

Ursachen von Knochenverlust:

Knochenverlust kann viele verschiedene Ursachen haben, z. B. Unfälle oder Entzündungen des Zahnfleisches und Knochens aufgrund von Parodontitis. Auch nachdem ein Zahn gezogen wurde, nimmt die Höhe und Dicke des Kieferknochens ab, da die mechanische Belastung fehlt. Eine ausreichende Menge Knochen ist allerdings unbedingt erforderlich, um die langfristige Stabilität Ihrer Zähne oder Dentalimplantate sicherzustellen.
Knochenersatz kann auch notwendig sein, um eine optimale Ästhetik zu erreichen.

Wann ist eine Knochenrekonstruktion erforderlich?

  • Zur Stützung und Vergrößerung des Kieferknochens.
  • Beim Einsatz von Dentalimplantaten.
  • Wenn die vorhandene Knochenmenge nicht für eine langfristig stabile Verankerung der Zähne ausreicht.
  • Zur Erhaltung vorhandener Zähne, die infolge einer Parodontalerkrankung (Erkrankung des Zahnhalteapparates) die sichere Verankerung im Kieferknochen verloren haben.
  • Ausgedehnte Knochenschäden Knochenrekonstruktion nach massivem Knochenverlust.
  • Zum Aufbau des Kieferhöhlenbodens.
  • Nach Zahnwurzelresektion
  • Zur Rekonstruktion des zerstörten Knochens nach Resektion einer Zahnwurzel oder Zyste.

Wenn man im Oberkieferseitenzahngebiet implantierten möchte,  hat man häufig  nicht genug Knochen, um die Implantate sicher aufzunehmen.
Deshalb muss das Knochenangebot vor oder während der Implantation durch einen sogenannten Sinuslift verbessert werden.
Als Aufbaumaterial stehen verschiedene Knochenersatzmaterialen oder in besonders schwierigen Fällen auch eigener Knochen zur Auswahl.

Der Sinuslift ist ein in unserer Praxis häufig angewandtes und gängiges Verfahren.

Die Wurzelspitzenresektion ist eine Operationsmethode die angewendet wird wenn die Wurzelspitze eines entzündeten Zahns nicht abheilt. Oft ist stellt sie die letzte Möglichkeit dar, um einen Zahn zu erhalten.

Dabei wird die Wurzelspitze zusammen mit dem entzündetem Gewebe im Kieferknochen entfernt. Sie wird bei Zähnen durchgeführt, deren Prognose günstig ist und deren Erhalt sich lohnt. In manchen Fällen kann es sinnvoller sein den Zahn zu entfernen und durch Zahnersatz zu ersetzen.

Auch nach erfolgreicher Behandlung ist ein derart behandelter Zahn nicht mehr so fest verankert wie ein Zahn mit vollständigen Wurzeln. Deshalb kann ein solcher Zahn häufig keine Brücken oder anderen Zahnersatz mehr tragen.

Die Reimplantation eines Zahns wird erforderlich, wenn ein Zahn durch einen Unfall vollständig herausgebrochen wurde.

In unserer Praxis reinigen und desinfizieren wir den Zahn und die Wunde mit einer geeigneten Lösung und setzen den Zahn in sein Zahnfach ein. Danach wird dieser geschient, damit er wieder gut in den Kiefer und die Zahnreihe einheilen kann. In der Folgezeit sollten Sie zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen in unsere Praxis kommen, damit wir die Heilungsfortschritte überprüfen können.

Wichtig: Kommen Sie am besten sofort in unsere Praxis, dann besteht die größte Chance, dass wir den Zahn erhalten können.

Tipp: Legen Sie den Zahn oder das ausgeschlagene Zahnstück in eine Zahnrettungsbox (Sie erhalten sie in jeder Apotheke) oder ein sauberes Gefäß mit einer sterilen Kochsalzlösung. Notfalls können Sie einfach pasteurisierte Milch oder sauberes Wasser nehmen. Sollten Sie in der Natur unterwegs sein können sie zur Not den Zahn auch unter die Zunge legen, um ihn feucht zu halten.

Wichtig ist: Fassen Sie den Zahn nicht an der Wurzeloberfläche an, auch wenn er in den Schmutz gefallen ist. Sie könnten die empfindliche Wurzelhaut beschädigen.

Warum müssen Zähne entfernt werden?

Zähne können durch Karies, Parodontitis oder Unfälle so stark geschädigt sein, dass eine Zahnentfernung notwendig wird. Werden stark geschädigt Zähne im Kiefer belassen können sich Entzündungen bilden.

Ebenso kann eine Entfernung bei verlagerten oder retinierten Zähnen sinnvoll sein, bevor diese andere Zähne schädigen. In der Regel reicht eine örtliche Betäubung zur Zahnentfernung aus. Auf Wunsch behandeln wir sie aber natürlich auch gerne mit Lachgas, Beruhigungsmitteln oder Vollnarkose.

Entfernung von Weisheitszähnen

Weisheitszähne haben häufig keinen Platz im Kieferknochen und sind deshalb verlagert. Dadurch können sie Druck auf die benachbarten Zähne ausüben, sie verschieben oder beschädigen. Im ungünstigen Fall können sich Entzündungsherde bilden, die den ganzen Körper belasten. Bei Notwendigkeit entfernen wir Ihre Weisheitszähne schonend.

Hemisektionen

In seltenen Fällen ist es zur Erhaltung eines Backenzahns notwendig, eine oder mehrere Zahnwurzeln zu entfernen. Im Idealfallfall findet der Zahn ausreichenden Halt im Kiefer um dort zu verbleiben.

Diese Technik findet heute nur noch selten Anwendung. Durch die reduzierte Wurzelfläche ist solch ein Zahn häufig nicht mehr in der Lage prothetische Versorgungen, wie Brücken oder Kronen zu tragen.

Lippen- und Zungenbändchen sollten korrigiert werden, wenn sie das Wachstum der Zähne oder die Sprachfunktion ihres Kindes beeinträchtigen. 

  • Lippenbändchenkorrektur: Bei tief ansetzenden, zu straffen Lippenbändchen treten häufig ästhetisch unschöne Zahnlücken auf und das Zahnfleisch kann zurückgehen. Mit einer Operation unter örtlicher Betäubung korrigieren wir das Lippenbändchen. Wird die Korrektur des Lippenbändchens frühzeitig durchgeführt, kann sich eine Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen wieder von selbst schließen. Das macht eine spätere kieferorthopädische Behandlung meist überflüssig.
  • Zungenbändchenkorrektur: Ein zu breites, verkürztes Zungenbändchen schränkt die Beweglichkeit der Zunge ein. Bei Kindern kann das die Sprachentwicklung und die Nahrungsaufnahme beeinträchtigen.

Gerne kann ihr Kind dazu auch entspannt mit Lachgas behandelt werden, um den Eingriff besonders schonend zu erleben.

Besserer Prothesenhalt mit Miniimplantaten2026-03-29T04:19:10+02:00
Sie müssen sich nicht unsicher fühlen, nur weil Sie eine Vollprothese tragen

Ohne große Eingriffe und innerhalb eines Tages können wir ihre Vollprothesen durch eine Versorgung mit Miniimplantaten befestigen.

Wir setzen Ihnen am Morgen die kleinen Implantate und arbeiten in unserem eigenen Labor ihre Prothese dafür um.

Noch am selben Tag bekommen Sie Ihre umgearbeitete Prothese zurück.

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